Retourkutsche: IKG zeigt Beschneidungsgegner an

03.12.2012 | 14:23 | (DiePresse.com)

Die jüdische Gemeinde sieht in der Anzeige gegen einen Rabbiner eine Herabwürdigung religiöser Lehren. Es mangle an Respekt vor Andersdenkenden.

Der Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs (IKG) hat den Verein „Initiative gegen Kirchenprivilegien“ angezeigt. Grund für diesen Schritt war wiederum eine Anzeige der Initiative gegen den Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister und einen muslimischen Arzt – beide führen religiöse Beschneidungen durch. Für die IKG ist diese Anzeige eine Herabwürdigung religiöser Lehren, Verhetzung und Verleumdung. Sie hat bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht.

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